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Chirurgische Venentherapie
Die Einführung von Tumeszenzlokalanästhesie (TLA) hat zu einem bedeutenden Fortschritt in der Tageschirurgie von Venen geführt.
Es ist nicht nur möglich, große Venenoperationen tageschirurgisch problemlos und schmerzfrei durchzuführen – die zusätzliche Anwendung der Sedoanalgesie macht die Eingriffe auch wesentlich angenehmer, da die Patienten während der Operation schlafen, danach aber nicht beeinträchtigt ist.
Die Nachteile, wie vermehrter Zeitaufwand für die Applikation der Lokalanästhesie, wird durch die Vorteile mehr als ausgeglichen:
- weniger Blutung bei der Venenoperation und daraus resultierend weniger Blutergüsse
- lang anhaltende Anti-Schmerzwirkung (12-18 Stunden) und dadurch Mobilitätsgewinn
- dadurch keine Thrombosegefahr (eine häufige Komplikation bei Allgemeinnarkose!)
- Blutergüsse sind durch die Lokalanästhesie verdünnt und werden schneller abgebaut
- geringeres Infektionsrisiko (Wash-out Effekt)
- Venenoperation von beiden Beinen gleichzeitig ohne erhöhtes Risiko möglich
- kürzerer Krankenstand bzw. schnellere Wiederaufnahme der täglichen Aufgaben
Die Anwendung von TLA erlaubt eine radikale Venenoperation unter sehr angenehmen Bedingungen, um möglichst optimale langfristige Ergebnisse zur erzielen. Ob ein Venenstripping notwendig ist oder die kosmetisch vorteilhaftere Miniphlebektomie durchzuführen ist, wird durch eine exakte praeoperative Diagnostik festgestellt.
Die Patienten werden unmittelbar nach der Operation mit spezieller Bandagen für zwei Tage versorgt. Danach werden medizinische Kompressionsstrümpfe für 3-4 Wochen verordnet.
Die Patienten können unmittelbar postoperativ nach der Venenoperation ihren Aufgaben wieder nachgehen. Es ist in dieser postoperativen Phase möglich, in Bewegung zu bleiben (Spazieren gehen, Venengymnastik) oder gegebenenfalls die Beine in der ersten Woche hochzulagern.
Dieses interessante neue Konzept in der Venenchirurgie erregte nicht nur bei zahlreichen nationalen und internationalen Kongressen Aufsehen, sondern zeichnet sich auch – viel wichtiger - durch eine sehr hohe Patientenzufriedenheit aus.








Schreiben Sie uns Ihre Frage/Feedback (2)
hÄtte Interesse Ende März Anfang April meine Krampfadern behandeln zu lassen bzw. zu entfernen. Was ist dazu nötig? Habe ich die Kosten selber zu tragen? Oder trägt die GKK einen Teil der Kosten wenn die Venenerkrankung gesundheitsgefährdend ist? Möchte aber keine OP im Krankenhaus! Bitte um eine kleine Information
Danke im voraus verbleibe einstweilen
mfg W.
Sehr geehrte Frau W.
Vielen herzlichen Dank für Ihre E-Mail an unsere Klinik Dr. Peter Lisborg führt die Venen in unserer Klinik in Klagenfurt ambulant durch.
Sie können unsere Ordination entweder am Tag des Eingriffes verlassen.
Wir Operieren in Dämmerschlaf in Kombination mit Lokalanästhesie. Vorteil dieser Methode, es sind keine Stationärer Aufenthalt notwendig und in der regel kann man seiner tätigkeit nach wenigen Tagen nachgehen.
Die Kosten für die Erstuntersuchung belaufen sich auf Euro 80,-.Sie bekommen eine Detailierte Rechnung über die Erstordination und die Operation die Sie dan bei Ihrer kasse einreichen.Sie bekommen nur eine teil der Kosten rückerstattet 20-30%.Leider übernimmt die Kasse nicht mehr wenn man sich privat Operieren lässt.
Einen Termin können Sie jederzeit gerne unter 0463 500 651 vereinbaren.
Ich hoffe Ihnen mit dieser Erstauskunft geholfen zu haben und freue mich im Namen von Dr. Peter Lisborg, Sie vielleicht schon bald in unserer Klinik begrüßen zu können.
Der Eingriff kostet pro Bein ca 1000 bis 1400.-